Mit ihrer Berichterstattung über das tägliche Leid der Menschen in diesem Land habe die 51-jährige palästinensisch-amerikanische Christin "eine andere Perspektive auf den komplexen Konflikt und alle Formen der Ungerechtigkeit, die die Menschen in diesem Land quälen" gegeben, so Pizzaballa in einem Schreiben im Namen seines Bistums.

Abu Akleh war am Mittwoch in der palästinensischen Stadt Jenin von einem Schuss tödlich getroffen worden, als sie für ihren Sender Al-Dschasira über eine Razzia der israelischen Armee im besetzten Westjordanland berichtete.
Ein weiterer Journalist wurde verletzt; sein Zustand ist laut örtlichen Medienberichten stabil.
Hintergründe weiter unklar
Wie es zu dem tödlichen Vorfall kam, ist weiter ungeklärt. Israel wie auch die palästinensischen Behörden weisen die Verantwortung zurück.
Mehrere diplomatische Vertreter und Organisationen, darunter der US-Botschafter in Israel, Thomas Nides, und der Auslandspresseverband FPA fordern eine unabhängige und transparente Untersuchung.