Das Kirchenoberhaupt sprach sich in einer am Donnerstag verbreiteten Botschaft dafür aus, den Zugang zu Trinkwasser als ein Recht anzuerkennen, das sich aus der Menschenwürde ableite. Franziskus äußerte sich anlässlich einer internationalen Tagung zu Trinkwasser in Rom.
Wasser dürfe nicht wie eine beliebige Ware betrachtet werden, betonte der Papst. Für den Trinkwassermangel weltweit machte er unter anderem Korruption und rücksichtslose Wirtschaftsinteressen verantwortlich.
Vielfältige Initiativen zum Thema
Der Vatikan und die katholische Kirche setzten sich mit vielfältigen Initiativen für den Zugang zu Trinkwasser ein, etwa mit der Errichtung der nötigen Infrastruktur, Bildung, Lobbyarbeit und Beistand für die betroffene Bevölkerung.
Die eintägige Konferenz unter dem Titel "Verwaltung eines Gemeinguts - Zugang zu Trinkwasser für alle" wurde von der für Entwicklungsfragen zuständigen Vatikanbehörde gemeinsam mit den diplomatischen Vertretungen Frankreichs, Italiens, Monacos und der USA organisiert.