Das sagte Mourad nach Angaben des päpstlichen Hilfswerks "Kirche in Not" vom Montag aus München.
"Wir sollten nicht nur Lebensmittel verteilen, sondern auch Projekte in Schulen, Kunst und Musik ins Leben rufen, damit die Menschen spüren, dass sie ein Recht auf Leben und Zukunft in Syrien haben", so Mourad.
Jugendliche mehr einbinden und Selbstverantwortung stärken
Der Erzbischof ergänzte, viele Seelsorger in Syrien seien angesichts der zahlreichen sozialen Aufgaben überlastet. "Wir müssen auch mehr die Jugendlichen einbinden. Sie haben neue und erfrischende Ideen, und wir brauchen sie, um die Zukunft zu gestalten", sagte Mourad.
Gleichzeitig sei es wichtig, die Menschen in ihrer Selbstverantwortung zu stärken, sonst bestehe die Gefahr, "dass die Menschen zu sehr von der Hilfe der Kirche abhängig werden".