Christoph Pötzsch

ehem. Leiter Katholisches Büro Dresden
Christoph Pötzsch / © Bistum Dresden-Meissen
Christoph Pötzsch / © Bistum Dresden-Meissen

Christoph Pötzsch leitete zwölf Jahre lang (2005 bis 2017) das Katholische Büro Dresden und war somit für die Kontakte zwischen dem Bistum Dresden-Meißen und der sächsischen Politik zuständig. Sein Nachfolger wurde Diakon Dr. Daniel Frank. Im Rahmen der offiziellen Abschiedsveranstaltung verlieh ihm Bischof Heinrich Timmerevers, stellvertretend für den Papst, den Gregoriusorden für seine besonderen Verdienste bei der Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche. Timmerevers, der selbst erst vor einem knappen Jahr das Amt als Bischof des Bistums Dresden-Meißen übernommen hat, betonte in seiner Dankesrede welche Hilfe ihm Pötzsch in seiner Anfangszeit war. 

Seit 1991 stand der 1955 geborene Pötzsch in Diensten des Bistums Dresden-Meißen: Zunächst leitete er als Justitiar die Rechtsabteilung im Bischöfliche Ordinariat (1991 bis 2012), nahm zeitweise (2004 bis 2005) außerdem die Aufgaben des Datenschutzbeauftragten für das Bistum Dresden-Meißen wahr und arbeitete ab Jahresbeginn 2005 fast 8 Jahre lang überdies als Kanzler des Bischöflichen Ordinariates und Personalreferent. Am 1. Juni 2005 ernannte ihn Bischof Joachim Reinelt zum Leiter des Katholischen Büros.

Regionale Bekanntheit erlangte Pötzsch durch sein ungewöhnliches Hobby: Als Stadtführer und Hobbyhistoriker führten ihn seine Streifzüge durch die Dresdner Geschichte durch die Altstadt, aber auch auf Friedhöfe und in Gruften. Dadurch entstanden zahlreiche Publikationen und Vorträge. Auch in seinem Ruhestand (Link ist extern)führt Pötzsch dieses Hobby fort

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