Simon Schade ist Priester in der Pfarrei zum Guten Hirten an der Dill in Dillenburg und begeisterter Hockey-Spieler. Der gebürtige Wiesbadener wuchs in Taunusstein auf und besuchte dort die Grundschule. Mit zwölf Jahren wechselte Simon Schade auf das Musisches Internat der Limburger Domsingknaben in Hadamar. Dort erhielt er Unterricht in Klavier, Orgel und vor allem im Gesang.
Verbunden mit der Zeit in Hadamar waren auch Konzertreisen im In- und Ausland. Nach dem Abitur begann Schade mit dem Studium der Theologie in Sankt Georgen (Frankfurt). Ein Auslandsjahr führte ihn dabei nach Toronto (Kanada), wo er seine große Leidenschaft zum Eishockey entdeckte.
2009 erfolgte die Priesterweihe im Limburger Dom durch Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Danach war Simon Schade vier Jahre lang Kaplan in Königstein im Taunus, bevor er 2013 in derselben Funktion als Seelsorger an seine Taufkirche St. Bonifatius in Wiesbaden zurückkehrte. Dort blieb er bis Sommer 2017. Derzeit ist er Priester in der Pfarrei Zum Guten Hirten an der Dill im Bistum Limburg, die Gemeinde liegt in der Diaspora in Mittelhessen im Lahn-Dill-Kreis.
Der wichtigste Ausgleich für Kaplan Schade ist der Sport. Leidenschaftlich spielt er bei der Eintracht Frankfurt im Eishockey und bei den Crusaders in Kronberg im Inlinehockey. Letzteren Verein hatte Schade mit Messdienern und anderen Jugendlichen zusammen als kirchlichen Sportverein gegründet. Im Sommer surft der junge Geistliche und hält seit mittlerweile vier Jahren selbst Sportexerzitien.