Bedford-Strohm: Weihnachten stellt die Welt auf den Kopf

"Ein Lächeln, ein Aufmunterung oder eine Umarmung"

Weihnachten soll anstecken, meint der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bredford-Strohm. Anstecken zu einem herzlichen Miteinander.

Heinrich Bedford-Strohm / © Harald Oppitz (KNA)
Heinrich Bedford-Strohm / © Harald Oppitz ( KNA )

Weihnachten stellt nach Überzeugung des bayerischen evangelischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm die Welt auf den Kopf. Denn Jesus Christus, der Erlöser der Welt, sei nicht in einem Palast, sondern in einer armseligen Herberge geboren worden, sagte der Bischof bei einer Andacht in einem Münchner "Flexiheim" für Menschen, die ihre Wohnung verloren haben. Die Weihnachtsbotschaft gelte gleichermaßen für alle Menschen, egal in welchen Verhältnissen sie leben.

Das kleine Kind von Bethlehem habe Licht in die Dunkelheit für jeden Menschen gebracht. Die Lichter und Kerzen und die erleuchteten Weihnachtsmärkte zögen deshalb auch Menschen an, die selbst keine Christen sind. Denn sie spürten an Weihnachten eine Sehnsucht nach Frieden und Liebe.

"Ein Lächeln, ein Aufmunterung oder eine Umarmung"

Deshalb sollten die Menschen sich von Weihnachten anstecken lassen und Liebe in die Welt tragen. Dazu könnten schon ein freundliches Wort, ein Lächeln, ein Aufmunterung oder eine Umarmung beitragen, sagte der Bischof, der auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

 Zum Abschluss der Weihnachtsandacht in der sozialen Einrichtung des Evangelischen Hilfswerks, in dem 111 obdachlosen Menschen leben, entzündete Bedford-Strohm eine Kerze im Gedenken an die Menschen auf der Flucht. Die Kerze soll danach in dem nahe gelegenen Münchner "Ankunftszentrum" für Flüchtlinge aufgestellt werden.


Quelle:
epd
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