Prof. Dr. Markus Vinzent

Die Auferstehung Christi im frühen Christentum

Kritischer religionshistorischer Blick auf die Auferstehung Jesu Christi und wie sich deren Verkündigung erst recht spät im frühen Christentum durchgesetzt hat.

Auferstehung Christi / © Wikimedia (dpa)

Ostern gilt als das wichtigste Fest der ganzen Christenheit. Die Auferstehung Jesu Christi ist jedoch etwas, das nur schwer begriffen werden kann. Das zeigt einmal die Erzählung der beiden Jünger, die nach Emmaus unterwegs waren und sich von Jesus die Frage gefallen lassen müssen: "Begreift ihr das denn alles nicht?" - Auch heute können selbst Menschen, die Theologie studiert haben, niht unbedingt von sich behaupten, dass sie das mit der Auferstehung alles begriffen haben. Der Religionshistoriker Markus Vinzent geht davon aus, dass sich das Gedächtnis und die Verkündigung der Auferstehung Jesu Christi auf ganz erstaunlichen Wegen erst ab dem zweiten Jahrhundert angefangen hat durchzusetzen. Dabe geht er sowohl auf die Geschichte der Trennung von Juden und Christen ein, wie auch auf den Zusammenhang von Ostern und dem jüdischen Pessach und auf die Verbindung von Ostern und Weihnachten.

Prof. Vinzent hielt seinen Vortrag im Rahmen der mittwochsgespräche im Düsseldorfer Maxhaus im Dezember 2021.

Erstsendung: 23.01.2022

 

Quelle:
DR

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