Papst kann besser atmen und sprechen

Franziskus erholt sich weiter

Es gibt gute Nachrichten aus dem Vatikan. Dem Papst geht es immer besser. Doch seine Ärzte bleiben vorsichtig. Ein öffentlicher Auftritt ist bislang nicht geplant. Bis Mitte Mai soll sich der Pontifex noch schonen und Kontakte meiden.

Papst Franziskus mit Pileolus von hinten (Archiv) / © Cristian Gennari/Romano Siciliani (KNA)
Papst Franziskus mit Pileolus von hinten (Archiv) / © Cristian Gennari/Romano Siciliani ( (Link ist extern)KNA )

Mit der Gesundheit von Papst Franziskus geht es weiter aufwärts. Seine Atmung und damit auch seine Sprechfähigkeit hätten sich in den vergangenen Tagen erneut verbessert, teilte das vatikanische Presseamt am Dienstag mit. Neben den Atmungs- und Bewegungstherapien schlage auch die medikamentöse Behandlung an. 

Ein Röntgenbild habe einen Rückgang der Infektionen der Lunge gezeigt. Das 88-jährige Kirchenoberhaupt erhalte weiterhin hohe Sauerstoffgaben in der Nacht und bei Bedarf sowie geringere Mengen tagsüber.

Gläubige und Pilger verfolgen auf dem Petersplatz in Rom auf Großbildschirmen eine Live-Übertragung aus der Poliklinik Agostino Gemelli in Rom, wo Papst Franziskus am Sonntag, 23. März 2025, seinen ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus hatte. / © Riccardo De Luca/AP (dpa)
Gläubige und Pilger verfolgen auf dem Petersplatz in Rom auf Großbildschirmen eine Live-Übertragung aus der Poliklinik Agostino Gemelli in Rom, wo Papst Franziskus am Sonntag, 23. März 2025, seinen ersten öffentlichen Auftritt seit seiner Einlieferung ins Krankenhaus hatte. / © Riccardo De Luca/AP ( (Link ist extern)dpa )

Öffentliche Auftritte des Papstes seien bislang nicht geplant. So werde etwa die Ansprache zur wöchentlichen Generalaudienz am Mittwoch erneut in schriftlicher Form verbreitet. Franziskus feiere täglich die Messe in seinem Privatbereich des vatikanischen Gästehauses Santa Marta mit, externen Besuch erhalte er bisher nicht. Mittlerweile arbeite er auch eine Zeit lang am Schreibtisch, so das Presseamt.

Keine Neuigkeiten zu Osterterminen

Mit schweren Atemwegsinfektionen war der Papst 38 Tage lang in der römischen Gemelli-Klinik behandelt worden. Vor seiner Rückkehr in den Vatikan am 23. März hatte er sich kurz auf einem Balkon des Krankenhauses gezeigt, danach zog er sich zur weiteren Genesung in seine Privatwohnung zurück. 

Bis Mitte Mai soll sich Franziskus weiter schonen und Kontakte aufgrund der Infektionsgefahr meiden. Die Entscheidung, ob und in welcher Form er möglicherweise an Teilen der Osterfeierlichkeiten teilnehmen kann, steht noch aus.