Mit Blick auf den Rückgang der Geburtenrate in westlichen Ländern sehen die spanischen Bischöfe Handlungsbedarf. Wie das private katholische Mediennetzwerk CNA/EWTN am Sonntag berichtete, fordern die Bischöfe in ihrer Botschaft zum Tag für das Leben (Dienstag) öffentliche Maßnahmen zum Schutz von Familien.
Laut CNA halten sie die Förderung eines günstigen wirtschaftlichen und sozialen Umfelds, damit junge Menschen stabile Familien gründen können, für entscheidend. Gerade im "demografischen Winter" sei es wichtig, "eine Kultur zu fördern, die die eheliche Liebe als Grundlage des Lebens wertschätzt", so die Bischöfe. Diese soll eine Mitverantwortung aller Bereiche fördern, "damit jede Familie zum Gemeinwohl beitragen und die demografische Krise bewältigen kann", fügten sie hinzu.
"Licht der Hoffnung"
Die Bischöfe bezeichneten christliche Eheleute, die "an eine hoffnungsvolle Liebe glauben, die über die Sehnsucht und den unmittelbaren Komfort hinausgeht und in der Kinder eine Hoffnung für die Zukunft sind" als "Licht der Hoffnung".
Mutterschaft sei allerdings nicht nur ein biologischer Akt, sondern eine Berufung. Daher "sollte sich die öffentliche Politik darauf konzentrieren, das Wohlergehen der Mütter zu gewährleisten und ihnen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen, damit sie ihre Mutterschaft leben können, ohne sich allein oder überfordert zu fühlen", so die spanischen Bischöfe.