Wie die "Fuldaer Zeitung" berichtete, hatte sich das Tier offenbar in der Fuldaer Innenstadt verlaufen. In der Nähe des Doms entdeckte der Geistliche dann den Biber im Garten des Caritasverbands. Aufgrund der historischen Mauern rundherum habe das Tier dort nicht mehr selbstständig herausfinden können.
Polizei, Tierschützer und Pfarrer
Mit Unterstützung des Pfarrers, einer Streifenbesatzung der Polizei und eines Experten für Artenschutz sei der Biber dann mit einem Besen in eine Transportkiste geleitet worden, berichtete die Zeitung weiter aus dem Polizeibericht. Das Tier sei wohlauf gewesen bis auf eine kleinere Verletzung am Schwanz, die nach Angaben der Beamten jedoch nicht behandlungsbedürftig gewesen sei.
Der Ausreißer habe daher wieder im Bereich seines ursprünglichen Lebensraums am Ufer der Fulda ausgesetzt werden können. Möglicherweise hatte ihn dort ein Hund gestört und zu seiner Odyssee veranlasst, so der Artenschutzexperte.