Ulla Fricke

Leiterin von Bildung und Kommunikation bei Don Bosco in Bonn​
Ulla Fricke von Don Bosco Mission bei der Arbeit  / © Felipe Orozco (Don Bosco Mission)

Ulla Fricke arbeitet seit fast 15 Jahren in der Leitung von (Link ist extern)Don Bosco Mission Bonn und ist dort für Kommunikation, Bildung und Freiwilligendienst zuständig. Auf ihren Reisen zu Don Bosco Projekten hat sie verstanden, was Armut und Ausgrenzung, Krieg und Gewalt für Kinder und Jugendliche bedeuten – und wie wichtig Solidarität und Hilfe sind. Mit Don Bosco möchte die 42-Jährige dazu beitragen, die Welt etwas gerechter zu machen. 

"Don Bosco geht an die Ränder, dort wo nicht viel Hoffnung ist - sei es bei der Arbeit mit drogensüchtigen Straßenkindern oder mit Familien, die vor Krieg und Gewalt fliehen mussten", sagt Fricke. "Ich bewundere unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern für ihre Fähigkeit, Optimismus und Fröhlichkeit zu verbreiten." Sie empfindet es als Privileg in Deutschland leben zu können. In ihrer Arbeit versucht sie, davon etwas zurückzugeben. Etwa in der Vorbereitung und Begleitung junger Freiwilliger, die im globalen Süden ein Auslandsjahr machen. 

"Wir alle sind Teil dieser einen gemeinsamen Welt. Unsere Kleidung kommt aus Indien und Vietnam, unser Obst aus Peru und Ägypten, unser Müll landet in Ghana. Wir sind Weltbürger und tragen gemeinsam Sorge für unsere Zukunft. Diese Haltung vermitteln wir in Schulworkshops und internationalen Jugendbegegnungen, für deren Organisation und Finanzierung ich verantwortlich bin." Fricke wünscht sich eine Globalisierung der Solidarität – nicht nur von Konsumgütern. "Mit Don Bosco fühle ich mich da auf dem richtigen Weg!"