Erzbistum Köln gibt 300.000 Euro Soforthilfe für Erdbebenopfer

Enge Kontakte zur Ortskirche

Seit Jahren ist das Erzbistum Köln den krisengeprüften Menschen in Myanmar verbunden. Nach dem schweren Erdbeben leistet die Diözese nun eine sechsstellige Hilfszahlung. Kardinal Rainer Maria Woelki betont die Verbundenheit.

Myanmar: Ein Einheimischer fährt ein Motorrad in der Nähe eines beschädigten Gebäudes / © Aung Shine Oo (dpa)
Myanmar: Ein Einheimischer fährt ein Motorrad in der Nähe eines beschädigten Gebäudes / © Aung Shine Oo ( (Link ist extern)dpa )

Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien stellt das Erzbistum Köln 300.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung.

Das Geld soll betroffenen Menschen und Bistümern in Myanmar zugutekommen, wie das Erzbistum am Dienstag mitteilte. Myanmar ist von dem Beben, das am 28. März die Region erschütterte, besonders betroffen. Das Epizentrum liegt mitten im Land, nur 17 Kilometer von der Großstadt Mandalay entfernt. Die Zahl der Todesopfer in Myanmar stieg nach amtlichen Angaben bereits auf über 2.000.

Persönlicher Brief von Kardinal Woelki

Laut Erzbistum wird in Köln bereits seit Jahren für die Menschen in Myanmar gesammelt, die seit 2021 unter den Folgen eines Bürgerkrieges leiden. Gemeinsam mit dem Partnerbistum Tokio pflege Köln enge Kontakte zur Ortskirche. 

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, am 12.03.2025 im Kloster Steinfeld in der Eifel. / © Nicolas Ottersbach (DR)
Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln, am 12.03.2025 im Kloster Steinfeld in der Eifel. / © Nicolas Ottersbach ( DR )

In einem persönlichen Brief an den Bischof von Yangon erklärte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki: "Meine Gedanken und Gebete sind bei den Familien, die ihre Lieben verloren haben, sowie bei den Menschen, die ihr Zuhause und ihren Besitz verloren haben."