"Die ganze Welt leidet und muss sich vereint der Pandemie stellen", ist in der am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung zu lesen. Ziel müsse nun sein, "reife Menschen zu formen", die in der Lage seien, Egoismen zu überwinden und eine geschwisterliche Gesellschaft zu bilden.
Katholische Schulen und Universitäten weltweit seien aufgerufen, ihren Beitrag zu leisten. Die Botschaft und Lehren der Kirche seien eine wertvolle Grundlage zur Förderung einer "Kultur der Begegnung".
Bildungseinrichtungen besser vernetzen
Die Bildungskongregation regt in diesem Zusammenhang "alternative Modelle der Koexistenz" an, um katholische und nichtkatholische Bildungseinrichtungen besser zu vernetzen. Eine wichtige Rolle dabei spielten Schul- und Hochschulseelsorger sowie engagierte Christen, die es an jeder Schule gebe.
Papst Franziskus hatte schon im Februar einen "revolutionären Bildungspakt" vorgeschlagen, um die Menschheit für künftige Herausforderungen zu wappnen. Insbesondere müsse dieser die unterschiedlichen Verantwortungsträger für Erziehung stärker zusammenführen, so das Kirchenoberhaupt damals. Ein für 14. Mai im Vatikan geplantes internationales Treffen zu dem Thema wurde wegen der Pandemie auf 15. Oktober verschoben und soll dann online stattfinden.