Erzbistum Köln

Blick auf den Kölner Dom / © saiko3p (shutterstock)

Das Erzbistum Köln zählt zu den bedeutendsten Diözesen in Deutschland, hat jedoch seinen Status des mitgliederstärksten Bistums abgegeben. Mit rund 1,6 Millionen Katholikinnen und Katholiken steht es nun an zweiter Stelle hinter dem Bistum Münster gefolgt von Rottenburg-Stuttgart und Freiburg (je rund 1,5 Millionen). 

Das Vermögen liegt bei rund 3,8 Milliarden Euro (Stand 2023). Damit liegt Köln auf Platz drei hinter Paderborn (7,15 Milliarden Euro) und München-Freising (6,1 Milliarden Euro).

Es hat eine Fläche von 6.181 Quadratkilometer Fläche; das entspricht einem Fünftel der Fläche des Landes NRW. Das Erzbistum ragt mit seinem südlichen Teil (Wissen im Kreis Altenkirchen) bis in das Land Rheinland-Pfalz; im Norden (Essen) bis über die Ruhr. Grevenbroich, Kerpen und Euskirchen im Westen und Radevormwald, Wipperfürth und Gummersbach im Osten begrenzen sein Gebiet. 

In seinem rund 1.700-jährigen Bestehen hat das Kölner Erzbistum immer wieder wichtige Kirchenpersönlichkeiten hervorgebracht. In der jüngeren Geschichte haben sich vor allem die Kardinäle Joseph Frings (Amtszeit: 1942-1969), Joseph Höffner (1969-1987) und Joachim Meisner (1989-2014) hervorgetan. Frings und Höffner setzten wichtige Impulse etwa als Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz beziehungsweise deren Vorgängerorganisation. Meisner unterhielt enge Verbindungen zu den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

Mehrere Bischöfe, die heute in Deutschland im Amt sind, stammen aus dem Erzbistum Köln und wurden dort ausgebildet. Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße und der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf wurden von Meisner zu Priestern geweiht; die Erzbischöfe Rainer Maria Woelki in Köln und Heiner Koch in Berlin empfingen ihre Priesterweihe von Höffner. (Erzbistum Köln, kna/ März 2025)

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